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In der Schweizer Presse liest mann über den wirtschaftlichen Aufschwung Chiles. Diese Tatsache ist so wahr wie die andere, die weltweit gilt: die Armen werden täglich ärmer, die Reichen immer reicher.
Lo Hermida ist der Name eines Armenviertels in Santiago de Chile mit 25 000 Kindern und Jugentlichen und ebenso vielen Erwachsenen.
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"Die Demokratie ist nicht bis Lo Hermida gelangt", sagen die Betroffene.
Seit mehreren Jahren arbietet eine initiative Gruppe in Lo Hermida. Diese Gruppe setzt sich zusammen aus Vertretern lokaler Selbsthilfe-
In der Schweiz gründete sich im November 1991 der Verein Solidaridad Santiago. Dieser Verein unterstützt seither das Projekt. Gleichzeitig entstand in Chile ein Freundeskreis von Unternehmern. Dieser übernimmt die Hälfte der Projektkosten und schenkte der Initiativgruppe ein Haus in Lo Hermida.
Das Haus Oasis wird den Selbsthilfegruppen in Lo Hermida als Gemeinschaftszentrum zur Verfügung gestellt. Es wird verwaltet von Vertretern dieser Gruppen. Bisher wurden folgende Einzelprojekte von den Selbsthilfegruppen durchgeführt.
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Identität der Frau
Körperarbeit und Ausdrucksmalen
persönliche Entwicklung
Führung von Selbsthilfegruppen
Vergangenheitsbewältigung: Verarbeiten von Verletzungen (individuell und sozial), Abbau von Misstrauen, lernen wieder miteinander zu reden, Vertrauen schaffen.
Bewusstwerden: Begreifen der tiefen und widersprüchlichen Veränderungen, welche die Demokratisierung des Landes, in den Menschen und den Organisationen auslöst.
Erarbeiten neuer Perspektiven, gemeinsam handeln, eine neue Orientierung und neue Wege in die Zukunft finden.
Aufbau eines sozialen Netztes, das isolierte Menschen und Gruppen auffängt und neuen Lenbensraum schafft.
Sicherstellen der Finanzen, die nötig sind um das Projekt weiterzuführen.